Kooperationen

Um eine optimale Versorgung unserer Patienten zu gewährleisten, kooperieren wir mit verschiedenen Institutionen.

Eine langjährige Praxisgemeinschaft besteht mit den radiologischen Kollegen der Radiologischen Gemeinschaftspraxis am St. Joseph-Stift, Bremen.

Es werden u. a. die Radioiodtherapie durch unser Fachpersonal in einer speziellen Therapiestation der Fachabteilung Nuklearmedizin im St. Joseph-Hospital, Bremerhaven, durchgeführt. Es besteht auch eine enge Zusammenarbeit mit der Abteilung für Nuklearmedizin der Klinik Dr. Hancken, Stade. Die gesamte Schilddrüsendiagnostik und die Vorbereitung zur Radioiodtherapie sowie die Nachsorge können ambulant bei uns durchgeführt werden. Termine für unsere Patienten vereinbaren wir gerne direkt. Es steht ein kostenloser Fahrservice für den Hin- und Rücktransport zu beiden Therapiestationen zur Verfügung.

Eine weitere Zusammenarbeit besteht mit der Klinik für Nuklearmedizin (Direktor: Prof. Dr. E. Henze) am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel. Patienten, die an NETumoren (Neuroendokrinen Tumoren), erkrankt sind, können nach ambulanter Diagnostik mit der Somatostatinrezeptorszintigraphie (Octreotid) und der Nebennierenmark-Szintigraphie (MIBG) durch unser Zentrum für Nuklearmedizin und PET/CT einer speziellen Therapie (u. a..Y-90-DOTATOC) zugeführt werden, die bislang in Norddeutschland ausschließlich in Kiel möglich ist. Auch bei Tumorerkrankungen, die durch chromaffine Zellen des neuroendokrinen Systems hervorgerufen werden, ist eine spezifische Therapie mit I-131-MIBG in Kiel möglich.

Darüber hinaus kann in ausgewählten Fällen der strahlentherapeutische Effekt durch eine begleitende Überdruck-Behandlung mit reinem Sauerstoff (sog. hyperbare Sauerstofftherapie) in Kooperation mit dem Bundeswehrkrankenhaus in Kiel-Kronshagen diskutiert werden.
Eine entsprechende Beratung und die Terminabsprache mit der Klinik in Kiel führen wir für unsere Patienten gerne durch.

Die Myocard-SPECT-Szintigraphie ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem die Zellfunktionen des Herzmuskels untersucht werden können. Diese Informationen können für die Therapie entscheidend sein. Die Aussage eines Szintigrammes übertrifft die des Belastungs-EKGs bei weitem.

Um eine optimale Qualität zu sichern, wird die Myokardszintigraphie in enger Kooperation zwischen Kardiologen und Nuklearmedizinern in der Kardiologisch-Angiologischen Praxis, Standort Bremen-Schwachhausen, in der Schwachhauser Heerstrasse 64A, vorgenommen. Seit 1994 arbeiten wir mit der Kardiologisch-Angiologischen Praxis in der Praxisgemeinschaft Kardiologische Nuklearmedizin zusammen (früher: im Klinikum Links der Weser). In dieser Institution wird die dazu notwendige körperliche Belastung sowie anschließende Bildgebung durchgeführt. Bei körperlich nicht belastbaren Patienten kann eine medikamentöse Belastung (u. a. Adenosin/Dobutamin-Test) erfolgen. Die Ergebnisse sind oft zuverlässiger als die der Stress-Echokardiographie, bei der die Interpretation der Bilder bei schlechten Schallbedingungen schwierig sein kann.