PET/CT mit Ga-68-PSMA bei Prostata-Ca

Bei der PET-CT handelt es sich um eines der modernsten bildgebenden Verfahren in der Tumordiagnostik. Dabei kommt zum einen die PET (Positronen-Emissions-Tomographie) zur Darstellung des Tumorstoffwechsels mit Ga-68-PSMA („Prostata-spezifisches Membranantigen“) zum Einsatz, zum anderen die CT (Computertomographie, hier als „Niedrig-Dosis-CT“) zur räumlichen Lokalisation. Die Kombination beider Verfahren in einer Untersuchung erlaubt eine exakte Lokalisation bösartiger Tumore, wie es mit anderen Verfahren nicht möglich ist. So können Primärtumor und mögliche Metastasen erkannt und zugleich die Möglichkeit einer Therapie mit radioaktiv markiertem Y-90- oder Lu-177-PSMA abgeschätzt werden (sog. „Theranostics“-Konzept).

Die Kosten der PET-CT im Zentrum für Nuklearmedizin und PET/CT, Bremen, werden bei diesem Verfahren durch die meisten gesetzlichen Krankenkassen (GKV) übernommen. Gerne sind wir Ihnen im anderweitigem Fall bei der Erstellung eines Kostenübernahmeantrages behilflich.

Die PET-CT mit Ga-68-PSMA kann angezeigt sein bei:

  • Verdacht auf Wiederauftreten des Tumos oder eine Metastasierung bei ansteigendem Tumormarker PSA nach Entfernung / Bestrahlung der Prostata („biochemisches Rezidiv“)
  • Ausschluss von Metastasen in Lymphknoten, inneren Organen und im Knochen
  • Selektion zur systemischen Therapie mit Y-90- oder Lu-177-PSMA
  • Verdacht auf Prostatakrebs trotz negativer Biopsie, z.B. zur Planung einer erneuten, gezielten Punktion

Sie müssen am Untersuchungstag nicht nüchtern sein. Bringen Sie bitte alle relevanten Voruntersuchungen mit. Planen Sie für die Untersuchung gute 2-3 Stunden ein.